Suche

Print

Monastiri

Posted in Uncategorised

 

Monastiri

 

Infos und Videos zu den Tänzen

 

 

Baitouska (Μπαϊντούσκα Άν.Ρωμυλία)

 Ein in ganz Thrakien bekannter Tanz und von den Grundtänzen des Repertoires in den Dörfern von Kavakli, wo er zu allen Anlässen getanzt wurde, immer mit Begleitung von Musikinstrumenten, aber früher auch mit Gesang.
Sein Name, für den es viele Auslegungen gibt, stammt eventuell aus dem Wort paytak, welches in der Region benutzt wurde, um jemanden zu bezeichnen, der ungleichmäßig geht.
Außerdem, hat die rhythmische Form des Tanzes zwei ungleiche Teile, 5/8 (2+3), nach denen die Bewegungen der Tänzer sich abwechseln und den Eindruck hinterlassen, dass sie hinken.
 

 
  

 

 

 

 

Bogdanos (Monastiri)

Er wird von Flüchtlingen aus dem Großen- und Kleinen Monastiri (Region Kavakli, Nordthrakien) getanzt. Sein Name stammt aus einem charakteristischen Lied des „Rubana"-Brauches, das über einen Berg mit diesem Namen erzählt. Dieser Brauch ist auch in anderen Regionen als „Lasarines" bekannt, wurde von heiratsfähigen Mädchen am Samstag des Lazarus gepflegt uns seine Handlungen dauerten bis zum Palmsonntag. Der Brauch wird zwar nur von Frauen praktiziert, aber in einer seiner Phasen führt ein Bursche (der zukünftige Bräutigam der Tanzersten, genannt „Nuna") den Tanz vom Dorfplatz zu ihrem Haus. Also wird die Teilnahme von Männern beim Tanz als Tatsache betrachtet.
 

 
  

 

Divitzidikos (Monastiri)                  

Ein Tanz, den die nordthrakischen Flüchtlinge aus dem Großen und dem Kleinen Monastiri (Region Kavakli) beim „Kamelbrauch" tanzen, den man am Neujahr feiert. Bei diesem Brauch ist eine der Personen der Gruppe der Dividzis (=Kamelführer), der während der Brauchzeremonie mit dem Kamel tanzt, wobei sie Bewegungen ausführen, die an einen Ringkampf erinnern.
 

 
  

 

Ena (Monastiri) 

Ein Tanz aus dem Großen Monastiri der nordthrakischen Region Kawakli, wo er bei allen Anlässen gesellschaftlicher Art getanzt wurde. Er wird nur von den Groß-Monastirioten erhalten, die im gleichnamigen Dorf von Larissa (Thessalien) leben und mit der ersten Flüchtlingswelle um 1906 aus Ost-Rumelien kamen.
Wir finden in aber nicht bei denen, die im Dorf Neo Monastiri von Fthiotida oder in Trikala von Imathia wohnen und 1924 kamen.
 

 
  

 

Melisso (Monastiri)

Er wird von Flüchtlingen aus dem Kleinen- und Großen Monastiri (Nordthrakien) zu allen Anlässen getanzt, heute jedoch nicht besonders häufig. Die Bojalikioten tanzen einen ähnlichen Tanz mit demselben Rhythmus und derselben Melodie und nennen ihn „Kukitsa". Den Namen „Milisso" hat er aus dem gleichnamigen Lied, anscheinend handelt es sich dabei um einen Nachnamen, denn solch einem Frauennamen begegnen wir in dieser Region nicht.
 

 
  

 

Orthos

 
 

 
  

 

Servodexos (Griechisch)

 
 

 
  

 

Servos

 
 

 
  

 

12. Stis Tris (Monastiri)     

S´tris oder tria oder tris fores (3 x): Einer der Grundtänze des lokalen Repertoires im Dorf Groß-Monastiri der Region Kavakli, aber auch aller anderen karyotischen Dörfer. Getanzt wurde er bei allen anlässen gesellschaftlicher Art, von Männern und Frauen im offenen Kreis, angefasst von den Handflächen und mit gestreckten Armen. Es gibt Informationen, dass manchmal der erste und der letzte den Kreis schlossen, das müssen wir jedoch als Ausnahme ansehen. Begleitet wird der Tanz von Instrumentalmusik, Gesang wurde nie erwähnt. Seinen Namen verdankt er wohl der Tatsache, dass bestimmte Bewegungselemente 3x wiederholt werden. Am Anfang wird er mit bodennahen Gehschritten getanzt, während in seinem weiteren Ablauf, wenn die Intensität durch gewisse Musikwechsel steigt, die Schritte hüpfend und komplex werden, sodass sich sein Bild total verändert. Wenn er mit einfachen Schritten getanzt wird, dann entspricht jede Bewegung des Tanzmusters einem Viertel-Takt, während bei den hüpfenden Schritten zwei Bewegungen in der gleichen Zeit ausgeführt werden, d.h. ein pro Achtel-Takt. Männer und Frauen tanzen beide Arten von Schritten, jedoch die Frauen ziehen die ruhigeren vor, während die Bewegungen der Männer sich durch ihre Dynamik unterscheiden. Außerdem vollführen sie gewisse Variationen, die aus dem Austausch von Bewegungsmustern oder aus sogenannten „Hocken" bestehen.

b.
Alle Fußbewegungen werden von entsprechenden Armbewegungen begleitet, wobei die Arme gestreckt vor- und zurückpendeln. Dazu muss gesagt werden, dass die Groß-Monastirioten von Fthiotida bei den „auf der Stelle"-Schritten die Arme an den Ellbogen knicken, ein Bestandteil, dem wir nicht in den Dörfern von Larisssa und Imthia begegnen. Auch, dass bei der kavakliotischen Aufzeichnung keine Geh- sondern nur Hüpfschritte existieren.

 

 
  

 

13. Freier Syngathgistos (Katsivelikos) (Karssilamas) (Kavakli)

Er wird beinahe in ganz Thrakien getanzt. In West-Thrakien begegnen wir ihm hauptsächlich auf Hochzeiten, entweder als Tanz „des Weges", während der Gänge vom Haus des Bräutigams zum Trauzeugen, zur Braut usw.; dann tanzen die Tänzer frei und unabhängig, der Eine von dem Anderen, oder als Paartanz auf Festen.
Beim Paartanz vollziehen die Tänzer (Mann-Frau oder zwei Männer oder zwei Frauen gegenüber) das Tanzmuster mal vorwärts, mal rückwärts, wechseln die Plätze, machen Drehungen, immer in Bezug der Eine zum Anderen. Der Syngathistos wird überwiegend mit Instrumentalmusik, ohne Gesang, getanzt. In Kavakli (Nordthrakien) wurde, nach Zeugnissen betagter Kavaklioten, auf Hochzeiten ein ähnlicher Tanz von Frauen, die Tücher hielten, einander gegenüber getanzt. Den nannten sie: „Karssilamas".
Die Flüchtlinge aus dem Großen Monastir (Region Kavakli) tanzen auch einen ähnlichen Tanz nach dem gleichen Rhythmus, hauptsächlich auf Festen im geschlossenen raum und nur Männer einander gegenüber. Sie nennen ihn: „Katsiveliko". Und die Flüchtlinge aus dem Dorf Bana (Nord-Thrakien) tanzen wiederum einen ähnlichen Tanz nach dem gleichen Rhythmus und nennen ihn: „Karssilamas".
 

 
  

 

14. Tsestos (Τσέστος)

 
 

 

  

 

 

 (Kavakli und Monastiri)

1. Kastrinos (ΚΑΒΑΚΛΙ)
2. ΜΠΑΪΝΤΟΥΣΚΑ (ΚΑΒΑΚΛΙ)
3. Stis tris (ΚΑΒΑΚΛΙ)
4. Richtos (ΚΑΒΑΚΛΙ)
5. Tsestos(ΚΑΒΑΚΛΙ)
6. Syngathistos

 
 
   

 

Soubeti  (Kavakli)      

Mit dem Terminus Soubeti meinen die Nordthraker jede Melodie im freiem Rhythmus, zu der sie hauptsächlich lange Lieder mit vielen Versen adaptieren. Es gibt nur eine geringe Anzahl dieser Melodien. Genauso gering ist die Anzahl der Silben in den Versen und sie werden gewöhnlich ohne Instrumentalbegleitung und ohne Improvisation gesungen. Im Gegensatz dazu stützen sich die instrumentalen Soubeti, auch wenn sie einige obligatorische musikalischen Phrasen enthalten, mehr auf die Improvisation. Einige wechseln zu anderen Liedern oder zu einem Tanz.  
   
   

 

Frauen Gesang  ( Monastiri )   ΑΗΓΟΥΡΟΣ ΚΟΡΗ ΑΓΑΠΑ Μ Μοναστήρι