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Sagoria

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Sagori  

 

 

 

Papingo

 

 

 Papingo ist ein schönes Dorf.

 

 

 

 Info und Videos zu den Tänzen

 

Basargana     

 Der Tanz Basargana kommt aus der Gegend von Sagori, hauptsächlich aus Tsepelovo, im 9/8 Rhythmus. Der Tanz wird von Frauen und Männern im offenen Kreis in W-Haltung getanzt. Basargana ist ein fröhlicher Tanz, der seinen Namen vom gleichnamigen Lied bekommen hat. Das Tanzmotiv und die Musik sind ähnlich dem Fissouni. Basargana heißt im Ipirotischen: „Eine Frau, die gerne mit Gefühlen und der Stimmung spielt".
 
 

 

 

 

Fesodervenagas

 Fesodervenagas wird getanzt in der Gegend von Sagori und Konitsa mit dem gleichnamigen Lied. Der Tanz besteht aus dem Refrain und dem Melodieteil mit Gesang.
Beim Refrain besteht das Tanzmotiv aus sechs Bewegungen in zwei Takten, drei Bewegungen in jedem Takt. Wir beginnen in Tanzrichtung mit dem linken Bein. Wir haben 8 x 3 Schritte nach rechts, nach hinten 6 x 3, Schritt mit dem linken Bein nach links und rechtes Bein tippt vorne.
Das Tanzmotiv tanzen wir viermal in Tanzrichtung und viermal in die Gegentanzrichtung und schließen mit der Front zur Kreismitte. Der Refrain ist im 2/4 Rhythmus.
Im Melodieteil haben wir viermal den Syrtos Sta Tria - Schritt und eine Bewegung mit dem rechten Bein in Tanzrichtung. Wir haben drei unterschiedliche Bewegungsmotive, im ersten Motiv fünf Bewegungen in einem Takt, das tanzen wir fünfmal. Das zweite Bewegungsmotiv hat sechs Bewegungen, die wir in drei Takten tanzen, zwei Bewegungen in jedem Takt. Das dritte Motiv sind fünf Bewegungen in jedem Takt, fünfmal in die Gegentanzrichtung und zwei Bewegungen im letzten Takt. Im Dorf Drossopigi Konitsa wird der zweite Teil wie der Choros Sta Tria getanzt.
 
 

  


Kleftes

 Der Kleftes ist ein Kreistanz mit den Armen in W-Haltung und wurde früher in zwei Kreisen getanzt, im Innenkreis die Frauen, im Außenkreis die Männer. Er wird in der Gegend von Sagori getanzt mit unterschiedlichen tänzerischen Motiven. Den Namen hat der Tanz nach dem gleichnamigen Lied erhalten. Das Wort Kleftes, wörtlich als „Räuber" übersetzt, wurde während der türkischen Herrschaft für die Widerstandskämpfer benutzt. Das Lied beschreibt das Leben in den Räuberhöhlen und die Gewohnheit, sich vor dem Kampf zu pflegen und zu tanzen. Nach altgriechischem, spartanischem Brauchtum sollten die Männer „schön" sein, wenn sie in der Schlacht fielen. Aus diesem Grund wurde der Kleftes einer der wichtigsten Improvisationstänze der Männer. Die Männer improvisierten vorne frei ohne eine bestimmte Reihenfolge währen die anderen Personen im Kreis gehend folgten oder stehen blieben (die Achtung gegenüber dem Vortänzer).
Die Frauen, im inneren Kreis, hielten früher ein bestimmtes Tanzmotiv ein, das wiederum zwischen den Dörfern variierte. Heute tanzen Männer und Frauen in einem Kreis und sowohl Männer als auch Frauen improvisieren.
Die unterschiedliche Art Kleftes zu tanzen, betrifft nicht nur Dörfer, sondern es können auch Tänzer aus dem gleichen Dorf unterschiedliche Bewegungsmotive benutzen.
Er hat gleiche Bewegungs- und Rhythmusmotive wie der Tsamiko und so können wir sagen, dass der Kleftes in die Tsamiko-Familie gehört.
Den Schritt, den wir beschreiben, kommt aus dem Dorf Eleaoussa (Region Ioannina) und wurde auch von den Frauen im Dorf getanzt.
Heute wird der Kleftes bei jedem Anlass getanzt.

  

 

Sagorissios

 
 Charakteristischer Tanz im 5/4 Rhythmus mit unterschiedlichen Tanzmotiven. Der Name Sagorissios kommt aus der Gegend Sagori, von wo auch der Tanz herstammt. Das Tanzmotiv wird in vier Takten getanzt. Oft wechseln die Musiker, wenn sie Sagorissios spielen in den Tsamiko-Rhythmus, um zum Schluss den Pogonissios zu spielen. Der Rhythmus von Sagori ist der altgriechische Delta Peonikos.

 

Koftos

Er wurde im offenen Kreis von Männern und Frauen getanzt Der Tanz ist sehr lebhaft und kräftig und die Tänzer ziehen in Schlangenlinien über die Tanzfläche. Dabei nehmen sie eine sehr stolze Haltung eii und fassen sich mit angewinkelten Armen an.

Seiner Namen Koftos ( Unterbrechen ) weist auf die Unterbrechung im 8 Takt
Die 6 Bewegungen vom Syrtos sta dio werden 3 Mal getanzt und das vierte Mal im 4 Schritt, das linke Bein wird kraftvoll neben dem Rechten aufgesetzt.

 

  

 

 

Palamakia

Ein besonders fröhlicher, lustiger Tanz, der hauptsächlich auf Familienfeiern, Hochzeiten und spontanen Festen getanzt wurde und sehr selten auf den Dorffesten präsent war. Seinen Namen bekam er durch die Unterbrechung des Tanzes, wobei dann in die Hände geklatscht wurde.
Heute wird der Tanz sehr selten getanzt.
 

  

 

 

Selfo () 

 

 

 

 

Rovas

Den Namen gibt dem Tanz das gleichnamige Lied.

Er wurde hauptsächlich von Frauen in Sagoriadörfern im offenen Kreis getanzt. Handfassung in W-Position.
Erwähnt ist der Rowas, der ins Ausland (Wlachia) geht. Das Auswandern betraf die Region von Sagoria hart. Der Rowas wurde sehr reich, indem er mit seiner Karawane Handel zwischen Ipirus und Rumänien (Bukarest) betrieben hatte.

 

  

 

 

Tzitziras     

 
   

  

 

 

Boulonassena      

 Ein langsamer, gewichtiger Tanz, hauptsächlich von Frauen getanzt, der seinen Namen aus dem Inhalt des Begleitliedes bekam. Das Lied erzählt vom Raub der Schwägerin des Bulonássis und der Frau des Arztes
D. Frangúlis mit ihrem Kind Theofánis, 5 Jahre alt, von der Bande des Apostolákis um 1880.
Die ersten Jahre, wo die Erinnerung an den Raub noch lebendig war, wurde danach nicht getanzt, denn es war ein Trauerlied. Der Tanz bestand aus 2 Haupttanzmustern, das erste wurde beim instrumentalen Teil der Musik und das zweite während des Vortrags des Liedes getanzt. Heute ist dieser Tanz sehr selten zu sehen.

  

 

Samandakas   

 Es war ein Kreistanz, hauptsächlich von Männern getanzt, in den Zagória-Dörfern, in Dzumérka, in Thesprotia und auch sonst in Ipiros. Seinen Namen bekam er vom Lied, das den Tanz begleitete. Dabei improvisierte der Vortänzer mit freien Bewegungsmustern auf dem langsamen Rhythmus des Tanzes, wie Drehungen, tiefem Sitz und Knien, ohne eine bestimmte Reihenfolge, während die anderen Tänzer mit langsamen Gehschritten folgten oder währenddessen stehen blieben. Es war sehr selten, dass dieser Tanz in den verschiedenen Regionen vom Ipiros nach dem gleichen Tanzmuster getanzt wurde. Heute wird er von Männern und Frauen nach dem gleichen Lied und im gleichen Rhythmus, aber in schnellerem Tempo getanzt. Die Frauen improvisieren auf der Stelle, wie die Männer, mit kleinen Schritten, Drehungen und tiefem Sitz. Beide Bewegungen sind freier und intensiver.
 
 

  

 

 

Papingo

 Ein Kreistanz, der im Dorf Pápingo, aber auch in anderen Sagória-Dörfern fast auf allen Veranstaltungen getanzt wurde, hauptsächlich von Frauen. Das ihn begleitende Lied erzählt vom Brunnenbau in der kleineren Nachbarschaft des Dorfes, wo morgens, nach jedem Fest, die Feiernden einkehrten, um kaltes Wasser zu trinken und die ausgezeichneten Blätterteigpasteten der Region zu genießen. Der erste Teil des Tanzes war Instrumental und der zweite wurde zusätzlich vom Lied begleitet. Die beiden Teile wechselten sich ab.
 
 

  

 

Perdika

 Dieser Tanz wurde fast in ganz Ipiros getanzt, mit gewissen Unterschieden von Region zu Region und hat seinen Namen auch vom gleichnamigen Lied. Männer und Frauen tanzten ihn im offenen Kreis mit zweifachem oder dreifachem „Falten". Im Dorf Kipi (Zagoria-Dörfer) wurde er hauptsächlich von Frauen getanzt und bestand aus 10 Bewegungen, die sich ständig wiederholten. Heute wird er schneller und freier getanzt.
   

  

 

Vassiloarchontissa

 Dieser Tanz wurde auf allen Veranstaltungen von Männern und Frauen getanzt, im offenen Kreis, 2-fach oder 3-fach gefaltet, je nach Region. Seinen Namen bekam er vom Lied, das die Geschichte der Tochter des Nikoláki Awérof aus Métsovo erzählt, namens Doúko, die von Räubern entführt wurde und gegen Gold in der Menge von ihrem Gewicht ausgetauscht wurde. In Métsovo wurde nach diesem Lied früher nicht getanzt, es war ein Trauerlied. In Dzumérka, hauptsächlich in den Dörfern Sýrrako, Kalavites, Paliochóri und Prossilio, wurde er als Syngathistós Syrrákou getanzt, während er in den Zagória-Dörfern wie ein Saghorissios getanzt wurde. In den Katsanochórja und in einigen Dörfern des Poghóni wurde er nach einem eigenen Tanzmuster mit 6 Bewegungen getanzt, die sich ständig wiederholten. Heute wird er seltener getanzt und dann mit freieren Bewegungen.
 

  

 

Saravina

 
 
 

  

 

Tanz ()