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Ioannina

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Dontia Pikna (Ioannina)

 Ein Kreistanz aus der Region Ioannina, der zu allen Tanzveranstaltungen von Männern und Frauen getanzt wurde. Seinen Namen bekam er vom gleichnamigen Lied. Das Tanzmuster bestand aus 2 Teilen, die sich während des ganzen Liedes abwechselten. Heute wird er viel seltener getanzt, doch dann in schnellerem Tempo und lebhafter.
   
  

 

                                                                                   

Gekas (Ioannina)  

 Ein Kreistanz, getanzt von Männern und Frauen in den Zagória-Dörfern, in der Region Ioánnina, wie z. B. in den Dörfern Krápsi und Ghótista, und in der Region von Paramithiá. In den Zagória-Dörfern wurde er wie ein
Saghorissios getanzt, in den anderen Regionen mit freien Bewegungsmustern, hauptsächlich von Männern, die Drehungen, Hocken und Knien einbauten, ohne eine bestimmte Reihenfolge zu halten. Die anderen Tänzer folgten mit langsamen Gehschritten oder blieben stehen, während der Erste auf der Stelle improvisierte. Heute wird dieser Tanz ganz selten gezeigt, sowohl von Männern aus auch von den Frauen, die nun auch auf der Stelle improvisieren. Seinen Namen hat der Tanz vom Lied, das über den Gékas erzählt.
   
  

 

                                                                            

Kangelaris

 Im Dorf Papadátes von Prévesa tanzten zu Ostern die Einwohner auf dem Dorfplatz 6 Tage lang. Sie begannen nämlich am Sonntagmorgen, gleich nach der Auferstehungsmesse, und hörten auf am Freitagnachmittag (Tag der „Soodóchos Piji" = Lebensspendende Quelle). Also handelt es sich um ein Folksfest, verbunden mit der Auferstehung, ein Fest voller Symbolismen. Mit diesen Festlichkeiten wird der Tanz „Kangeláris" verbunden. Es gibt keine sicheren Zeugnisse, wann er genau in Erscheinung trat, jedenfalls war er in den Zeiten der osmanischen Herrschaft schon bekannt. Die „Kangélia", denen er seinen Namen verdankt (=die „Knicke"), „das Falten des Tanzes", wie man es anders nannte, passierten nur am letzten Tag. An den anderen Tagen wurde der Tanz nicht „gefaltet" oder „geknickt", man tanzte nur im offenen Kreis. Doch der Name „Kangeláris" betrifft die Handlungen an allen sechs Feiertagen. Bei diesem Tanz waren die Tänzer im offenen Kreis eingehakt. Was die Reihenfolge betrifft, der Kreis begann mit den ältesten Männern, dann den jüngeren, danach mit den Frauen, auch nach Alter aufgestellt. Die ersten Plätze mussten jene belegen, die die Liedertexte gut kannten, denn der Tanz wurde und wird ohne instrumentale Begleitung getanzt.Der offene Kreis wurde beim Tanz Kangelari nicht befolgt. Der erste, oft der Pope, nachdem er den offenen Kreis begonnen hatte mit der Aufforderung`< kane diplokangelismata> hat er den Kreis nach links und innen geführt , um zwei sich gegenüber stehenden Reihen zu bilden. Und mit der Aufforderung nach rechts außen, so daß drei
Reihen gebildet wurden, und dann zurück in den Kreis.
   
  

 

 

Poulaki

 
 Ein Kreistanz aus der Region Paramithiá (Thesprotia), wurde aber auch in den Zagória-Dörfern getanzt, wo er aber genau wie der Sagorissios aussah. Sein Name kommt vom gleichnamigen Lied.
Heute ist der Tanz seltener geworden.
 
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Marika   

 
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Genovefa  (Ioannina)   

 
   
  

 

                                                                                             

Karamantatikos

 Er wurde im offenen Kreis in der Region von Ioánnina (Katsiká, Eleoússa u. a.) hauptsächlich von Männern getanzt. Die Herkunft des Namens, wie er sich bei den Einwohnern dieser Dörfer und im Kreis der Volksmusiker von Ipiros durchgesetzt hatte, ist nicht geklärt. Wahrscheinlich entstand er durch die Karamatátes, frühere Einwohner einer Gegend zwischen Poghóni und Kónitsa. Er wurde auch in der Kónitsa-Region (z. B. im Dorf Kastaniá) getanzt, von Männern und Frauen, aber mit anderer Instrumentalmusik und anderen Bewegungen. Heute ist er selten geworden, sehr wenige Personen in diesen Regionen tanzen ihn noch mit der gleichen Musik und den gleichen Bewegungen.
   
  

 

                                                                                       

Xenitemena mou Poulia (Ioannina)      

Dieser Tanz, im offenen Kreis von Männern und Frauen getanzt, hat sich nach dem Krieg besonders in der Region von Ioánnnina durchgesetzt. Seinen Namen bekam er vom gleichnamigen Lied des unvergesslichen Volksmusikers Tássos Chalkiás. Sein Tanzmuster aus dem Dorf Mospina (heute Louggo) bildete sich aus 10 Bewegungen, die während der ganzen Dauer wiederholt wurden. Heute wird er nach dem gleichen Lied in schnellerem Tempo und mit freieren Bewegungen getanzt.