Suche

Print

Metsovo

Posted in Uncategorised

 Metsovo   (Ipiros)

 

Info und Videos zu den Tanzen

 

Tanz von Metsovo

 

 

  Metsovitikos                                                                                        

 Charakteristischer Tanz aus der Region Metsovo. Der Rhythumus mit 8/4 ist der gleiche wie beim Syngathisto. Man tanzt ihn in zwei konzentrischen Kreisen, in der Mitte die Frauen, eingehakt, im Außenkreis die Männer in W-Haltung. Das Tanzmotiv ist ähnlich dem vom Syngathisto.
 
 

  

 

 

Syngathistos                                                                                                

 Er wurde von Männern und Frauen getanzt, frei und nicht im Kreis, durcheinander, doch alle zusammen, entweder im Hof des Hauses bei Hochzeiten oder auf dem Dorftanzplatz. Tänzer beider Geschlechter, die verwandt waren, konnten sich einander gegenüber nähern und paarweise tanzen, ansonsten war es verpönt. Seinen Namen hat der Tanz von der leichten Tendenz der Bewegung, als ob man sich hinsetzen wolle. In Métsovo begann man gewöhnlich mit dem Syngathistó die öffentlichen Dorf- und Hochzeitsfeste, damit sie die geeignete Atmosphäre und die entsprechende Stimmung schafften, oder endeten auch mit diesem Tanz, wenn nicht alle dazu gekommen waren als erste zu tanzen. Beim Syngathistó stellten die Frauen ihre Hände entweder an der Taille ab oder die Linke an die Taille und die rechte in die Tasche des Kleides und variierten das Tanzmuster nur mit Drehungen. Im Gegensatz dazu bewegten die Männer ihre Arme frei, mal beide seitlich ausgestreckt, leicht abgeknickt, und mal den rechten vorne geknickt oder seitlich hoch und den linken hinten am Rücken. Sie variierten auch das Tanzmuster mit Drehungen und Hocken.

Der Syngathistós wurde immer von Volksmusikinstrumenten und Gesang begleitet, wie die Lieder „aindemor'miliá", „to máwro to mandili" und „karáwi-karawákli", „dhen boró na kataláwo" u. a. Jedes von ihnen wurde mit anderen Bewegungen getanzt. Gewöhnlich begannen sie mit dem Lied „Miliá", später kam instrumentale Musik in sehr schnellem Tempo, in der Folge wurde das „schwarze Tuch" und das „Schiff-Schiffchen" gespielt und oft zum Schluss „ich kann nicht verstehen". Dabei wechselten immer der Rhythmus und die Schritte (das ist nur ein Beispiel der Möglichkeiten, es gab noch andere Melodien mit unterschiedlichen Rhythmen und Tanzmustern).
Heute wird der Syngathistós seltener getanzt, da die traditionellen Hochzeiten nicht mehr stattfinden und auch die Dorffeste seltener geworden sind. In den Fällen, wo er doch noch getanzt wird, sind die Melodien die gleichen, aber mit schnellerem Tempo, die Bewegungen der Männer und der Frauen intensiver und freier, besonders deren Handbewegungen.
 
 
  

 

Vassiloarchontissa                                                                                            

 Dieser Tanz wurde auf allen Veranstaltungen von Männern und Frauen getanzt, im offenen Kreis, 2-fach oder 3-fach gefaltet, je nach Region. Seinen Namen bekam er vom Lied, das die Geschichte der Tochter des Nikoláki Awérof aus Métsovo erzählt, namens Doúko, die von Räubern entführt wurde und gegen Gold in der Menge von ihrem Gewicht ausgetauscht wurde. In Métsovo wurde nach diesem Lied früher nicht getanzt, es war ein Trauerlied. In Dzumérka, hauptsächlich in den Dörfern Sýrrako, Kalavites, Paliochóri und Prossilio, wurde er als Syngathistós Syrrákou getanzt, während er in den Zagória-Dörfern wie ein Saghorissios getanzt wurde. In den Katsanochórja und in einigen Dörfern des Poghóni wurde er nach einem eigenen Tanzmuster mit 6 Bewegungen getanzt, die sich ständig wiederholten. Heute wird er seltener getanzt und dann mit freieren Bewegungen.
   
  

 

Verginada                                                                                               

 
 
 
  

 

Tsamiko Metsovou (Τσάμικο Μετσόβου

 

Tanz ()