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Syrrako

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Syrrako  (Ipiros)

 

 

Infos und Videos zu den Tänzen


Jannis Kostas

Es war der syrrakiótische Tanz schlechthin, der aber auch in den Dörfern Kalarrites und Paliochóri auf allen Veranstaltungen von Männern und Frauen im offenen Kreis (2-fach- oder 3-fach gefaltet) getanzt wurde. Seinen Namen bekam er anscheinend vom Namen des Kämpfers Janni Kosta aus dem Dorf Krápsi (Ioánnina). Er hatte zwei Teile. Der erste Teil bestand, sowohl für Männer als auch für Frauen, aus den 12 Bewegungen des Syngathistós und wurde während der ganzen Dauer der Musik im gleichen Rhythmus wiederholt. Er wird von Gesang begleitet. Der zweite Teil, in anderem Rhythmus, hatte die Bewegungen des „Klidotós" und ist instrumental. Begleitet wurde der Tanz von Instrumentalmusik. Heute wird er nicht mehr so oft getanzt, denn die alten Instrumentalisten, die das lokale Repertoire und auch die lokalen Eigenarten des Tanzes kannten, verschwinden langsam. Nach dem gleichen Tanzmuster tanzte man in Syrrako auch den „Balatsó". Außerdem tanzten sie den ersten Teil des Tanzes auch nach anderen Melodien im gleichen Rhythmus, wie „káto stin aspri plaka", „Wassilarchóndissa", „Werjináda" und „Alexándra".

  

                                                                                        

Ja mia fora ine

 Das war ein Kreistanz vieler Dörfer von Dzumérka (Syrráko, Paliochóri, Wathipedo, Petrowouni u. a.). Seinen Namen bekam er vom gleichnamigen Lied, das den Tanz begleitete. Getanzt wurde er von Männern und Frauen bei jeder Veranstaltungsart. Sein Tanzmuster wurde aus 2 Teilen abwechselnd zusammengestellt, dem „Sytó sta tria" und dem Syrtó sta dio". Heute wird er nach dem gleichen Lied und Rhythmus, jedoch mit intensiveren und lebhafteren Schritten, getanzt.

 
  

                                                                                

Syngathistos ( Varia varoun)   

 Es war der bevorzugte Tanz der Hochzeiten. Sehr selten wurde er auf anderen Veranstaltungen getanzt,
z. B. beim Männertanz in den Kaffeehäusern oder auf anderen Gelegenheitstänzen. Nie wurde er auf dem öffentlichen Dorffesttanz getanzt. Auf den Hochzeiten begann jede Gruppe, die zum Tanzen aufstand, gewöhnlich mit „Syngastó", wie die Syrrakioten ihn nannten, durch die leichte Hockbewegung hauptsächlich mit dem rechten Bein; und das um die geeignete Atmosphäre und die entsprechende Stimmung zu schaffen, aber auch um einen Tanz mehr zu tanzen als die zwei, die vorbestimmt waren.
Er wurde von Männern und Frauen getanzt, frei und nicht im Kreis, und mit unterschiedlicher Interpretation für jedes Geschlecht. Es wurde entweder im Haushof getanzt, wo sie den Platz für die Hochzeitsfeier vorbereitet hatten und mit Markisen aus Ziegenwolle abgedeckt, falls es regnen sollte, oder auf dem Dorftanzplatz, wo sie am Montagmorgen die frisch Verheirateten „zum Tanz" begleiteten. Jeder Tänzer, in geringem Abstand vom nächsten, tanzte gewöhnlich in einer gebogenen Bahn und entwarf seine eigene Choreographie. Der Syngastós wurde immer von Instrumenten und Gesang begleitet (übliche Lieder waren: „warjá waroun tassimandra" und „Tistékis maraméni mou' Alexándra"):

  

 

                                                                                            

Balatsos 

 
   
  

 

Klidotos                                                                                                 

 Klidotós oder méssa-éxo oder klistós
Die Namen „gechlossen" oder „abgeschlossen" oder „rein-raus" bezeichnen das Tanzmuster, wo zwei Bewegungen zur Kreismitte und zwei nach hinten gehen. Dabei hielt man sich eingehakt. Eigentlich war es kein selbstständiger Tanz, sondern der zweite Teil irgendeines anderen Tanzes, wie z. B. Jianni-Kosta im Dorf Syrráko. Nach dem gleichen Tanzmuster gab es im Dorf Theodórjana den Tanz „kangelári".
Begleitet wurde er von Instrumentalmusik oder Gesang oder sowohl als auch. Es gab viele Melodien dazu, wie z. B. „Dimáki" (oder das nächste).
   
  

 

Kato stin aspri plaka                                                                                            

 
   
  

 

Karapataki                                                                                              

 
   
  

 

                                                                                         

Poulia Petoumena

 
   
  

 

                                                                                                

Sti vrisi sta Tseritsena

 Das war ein Kreistanz aus der Region „Läkka Soúli" nach dem gleichnamigen Lied, das die Tapferkeit der Soulióten besang. Er wurde von Männern und Frauen getanzt und bestand aus 2 Teilen, die sich immer abwechselten. Heute wird er auf die gleiche Art getanzt, nur noch lebhafter. Im Dorf Eleoússa von Ioánnina, dessen ersten Bewohner aus der Region „Läkka Soúli" stammten, wurde dieser Tanz am Ostersonntag nur von Frauen getanzt, die gleichzeitig „antiphon" sangen, nach den Schritten des Tanzes „Sta tria". Heute wird er von Instrumentalmusik und Gesang begleitet und mit einem anderen Aufbau getanzt.
 
   
  

 

                                                                                              

Kostilata