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Rodos

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Rodos  

Rhodos, die kosmopolitische Insel der Ägäis, Kreuzung der Kulturen mit sehr alter Geschichte und erstaunlichen Naturschönheiten, ist seit der Steinzeit bewohnt. Später ließen sich die Minoer, die Achäer und die Dorier dort nieder. Zu dieser Zeit wurden die bedeutenden Städte Lindos, Ialisos und Kamiros gebaut, die großen Reichtum kannten. Sie wurden Mitglieder der Athener Allianz und dominierten die ganze Ägäis. Nacheinander eroberten die Römer, die Byzantiner und die Johanniter die Insel und sie fielen dann nach historischen Kämpfen in die Hände der Türken. 1912 ging sie an die Italiener und wurde 1948 zusammen mit den anderen Inseln des Dodekanes Teil von Griechenland. Heute hat sie ca. 90.000 Einwohner.

Auf Rhodos ist die Susta der repräsentative Tanz, der regionale musikalische Eigenheiten zeigt. Er wird schräg nach rechts getanzt. Die Tänzer bilden eine halbkreisförmigen Kette mit gekreuzten Händen. Später bilden sie eine Schnecke im Kreis, um sich danach wieder in die anfängliche große Kette auszuwickeln. Der Tanz, der manchmal rein instrumental mit reichen musikalischen Motiven und manchmal mit gesungenen Mantinaden und Zweizeilern begleitet wird, ist flink und lebhaft.
Die Merkmale dieses Tanzes sind die kreuzförmige Armhaltung, in der die Tänzer - Männer und Frauen - untereinander in Verbindung stehen  und die besondere Bewegung der Tänzer nach oben und unten, die der Bewegung einer Feder (griechisch Susta) ähnelt. Es wird geglaubt, dass dieser Tanz seinen Namen Susta von dieser tänzerischen Art erhielt. Der 1. Tänzer wird hier Brostaris genannt und hält, wie wir sagen, den Tanz, improvisiert, macht unterschiedliche Tsalimia und hat die Führung des Tanzes.
Wie auch M. D. Chaviaras schreibt, tanzten Männer und Frauen nach der Hochzeit den so genannten Tanz des Diinis (Digenis oder doch Diogenes). Die Spitze des Tanzes, immer ein kräftiger junger Mann, trug Kriegstracht, ähnlich der der Klephten mit Pistolen und Messern, wertvollem Schmuck, Orden, Schwertern und anderen Waffen und Papierhelmen. Danach wird der Brostaris Diinis genannt, führt den Tanz, gibt Befehle zu verschiedenen Häusern von Verwandten und Freunden zu gehen, damit alle zusammen tanzen und sich amüsieren. Sie sangen verschiedene Lieder, begannen aber immer mit einem Satirischen.

Diesen Tanz müssen wir mit den Einflüssen des akritischen Kreis im Dodekanes verbinden.
Die dodekanische Susta hat möglicherweise eine Verbindung zu dem dionysischen Pirrichi und dieser Vergleich stützt sich auf die Tatsache, dass die Darstellung eines entsprechenden Tanzes in das Schild des Achilles eingekerbt ist.

Hier wird auch der Kato Choros getanzt, der als Hochzeitstanz betrachtet wird und von lobenden Zweizeilern für Bräutigam und Braut begleitet wird. Er besteht aus vier Hauptschritten, erinnert an die Trata von Megara und wird aud dem ganzen Dodekanes und auf Chios getanzt. Ein Brauttanz ist auch der Sperveri (Kounoupiera), der von Mädchen um das Brautbett getanzt wird.

Andere Tänze Rhodos sind die Vlacha, die einige Variationen hat, aber generell auch genügend Ähnlichkeiten mit dem Kato Choro hat; der Servos Dexios, eine Art Sirtos, der sich an Händen oder mit Tüchern haltend einfach getanzt wird.

Der Chassapikos oder Makelari oder Makellarikos, der aus Konstantinopel stammt und seine Bewegungen den Gefühlen der Berufsgruppe der Tänzer entspricht, die die Bevölkerung „schwer und schleppend" nennt.

Der Vatani oder Gatani hat seine eigenen Schritte. Er wird hauptsächlich im Ort Archangelos getanzt und die Tänzer halten sich entweder an den Schultern oder in Kreuzfassung; der Sirtos, der Ballos, der Karsilamas und der Sembekikos sich gegenüberstehend mit langsamen Schritten.

Es wird auch der Tsenevetos getanzt; der Tanz Tseli, der hauptsächlich im Ort Afantou am Ende einer Hochzeit beim so genannten „Xetelevtikia oder Xetelesmata mit Schritten nach links getanzt wird; der Ostertanz, den sie am Ostermontag in Embona und Kasteli tanzen und deren Schritte dem Kato Choro ähneln.

Hier tanzte der Pope vorne und sang:

Mein Gott, auch ich werde eines teuren Tages sterben
Für den Ostersonntag, für den Ostermontag.

Ein anderer Tanz ist der Rinaki, der hauptsächlich bei Hochzeiten abends am Montag und Dienstag getanzt wird. In Afantou, wo sie ihn Marouska nennen, singen sie erzählende Lieder wie Manas uios psichomachi (Mutters Sohn kämpft mit dem Tod). In den nordwestlichen Orten Rhodos wird am Sonntag der Hochzeit der Tanz von dem Lied begleitet:

Moschus riecht im Dorf,
Es riecht die Braut und der Bräutigam
Und die Schwiegermutter und der Schwiegervater
Und die ganze Welt und das Volk.

Auf Rhodos sind Einzel- oder Paartänze selten. Es gibt nur eine Art Susta, die Manachikos oder Monachikos genannt wird. Den Kalamatianos tanzen sie gewöhnlich nicht auf Rhodos.
Die satirischen Tänze, die so genannten „schlechten" tanzen nur Männer, besonders zu Fasching und am Ende von Hochzeiten. Sie sind lustig und unanständig. Beim Piperi, der in ganz Griechenland getanzt wird, müssen die Tänzer alle Bewegungen machen, die das Lied beschreibt.
Bei anderen Unterhaltungstänzen gibt der eine Tänzer dem nächsten die Hand, indem er sie von unten zwischen den Beinen nimmt. Beim Sotira machen sie sechs Schritte, bleiben danach stehen und bewegen sich rhythmisch achtmal die Knie beugend und singen:

Gestern Abend kam ich bei der Heiligen Sotira vorbei
Und es wusch ihren Rock eine arme Witwe
In den Zweigen hängte sie ihn auf und sie nahmen ihn.
....
Musikinstrumente sind auf Rhodos Violine, Laute, Santur, Klarinette. Die Lyra und der Dudelsack, die früher schlechthin Volksinstrumente waren, sind langsam verschwunden.

 


Info und Videos zu den Tänzen


Aptalikos 

 
   

  

 


Gaitanaki 

 
   
  


Kato

 In Rodos wird auch der Kato Choros getanzt, der als Hochzeitstanz betrachtet wird und von lobenden Zweizeilern für Bräutigam und Braut begleitet wird. Er besteht aus vier Hauptschritten, und wird aud dem ganzen Dodekanes und auf Chios getanzt
   
  

 

Sousta

Auf Rhodos ist die Susta der repräsentative Tanz, der regionale musikalische Eigenheiten zeigt. Auf Rhodos ist der Susta (oder Pano) dominant, der auf eine besondere Art getanzt wird, so formt er eine Schnecke und öffnet sich danach wieder in einen Halbkreis. Der Tanz, der manchmal rein instrumental mit reichen musikalischen Motiven und manchmal mit gesungenen Mantinaden und Zweizeilern begleitet wird, ist flink und lebhaft.
Die Merkmale dieses Tanzes sind die kreuzförmige Armhaltung, in der die Tänzer - Männer und Frauen - untereinander in Verbindung stehen  und die besondere Bewegung der Tänzer nach oben und unten, die der Bewegung einer Feder (griechisch Susta) ähnelt. Es wird geglaubt, dass dieser Tanz seinen Namen Susta von dieser tänzerischen Art erhielt. Der 1. Tänzer wird hier Brostaris genannt und hält, wie wir sagen, den Tanz, improvisiert, macht unterschiedliche Tsalimia und hat die Führung des Tanzes.
Wie auch M. D. Chaviaras schreibt, tanzten Männer und Frauen nach der Hochzeit den so genannten Tanz des Diinis (Digenis oder doch Diogenes). Die Spitze des Tanzes, immer ein kräftiger junger Mann, trug Kriegstracht, ähnlich der der Klephten mit Pistolen und Messern, wertvollem Schmuck, Orden, Schwertern und anderen Waffen und Papierhelmen. Danach wird der Brostaris Diinis genannt, führt den Tanz, gibt Befehle zu verschiedenen Häusern von Verwandten und Freunden zu gehen, damit alle zusammen tanzen und sich amüsieren. Sie sangen verschiedene Lieder, begannen aber immer mit einem Satirischen.
.Der Susta oder Pano ist ein Tanz, den die Leute auf Rhodos bevorzugen. Im allgemeinen kann man sagen, dass ein Tanz kretischen Ursprungs ist und einige glauben, dass ist ein Tanz der antiken Kouriten war. Die musikalischen Phrasen oder Akkorde werden auf Rhodos Tsakisma oder Chalia (in Archangelos und Afantu) genannt. Viele Susta sind nur zum Tanzen, während bei anderen auch Mantinaden gesungen werden uns jedes Dorf hat seine eigene Variation.

 

   
  


Sperveri 

 Ein Brauttanz , der von Mädchen um das Brautbett getanzt wird.
   
  

 

Symbetheristikos 

 
   
  


Vlacha 

 
   
  


Pidichtos

Ein Syrtos, der Gemeinsamkeiten mit dem kretischen Chaniótiko hat. In Embona, wo die Einwohner kretischer Abstammung sind, wird er Kritikós genannt.. Er wird von Männern und Frauen nicht nur auf Rhodos sondern auf dem ganzen Dodekanes getanzt. Er wird auch Pidhichtos genannt, weil viele seiner Schritte leicht gehüpft oder gesprungen werden .
Es ist ein fröhlicher, erotischer Tanz, bei dem der erste Tänzer verschieden Figuren wie Hocken, Drehungen ausführt oder er holt seine Tanzpartnerin in die Kreismitte zum Tanzen