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Epirus

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 Epirus Allgemein   (Gebiet)


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Info und Videos zu den Tänzen

 

 

 

 

Skaros (1977) 

 

 
 
 

  

 

 

 

 

 

Syrtos sta tria

 Er wurde von allen Altersstufen und bei allen Tanzveranstaltungen im langsamen Tempo getanzt. Es ist der Tanz, den alle im frühen Alter als erstes lernten. Seine einfachen Schritte und das langsame Tempo boten sich dafür an, sodass ihn sogar jene tanzten, die sich nicht für ihre Tanzfähigkeiten hervorhoben. Damit erfüllten sie ihre gesellschaftlichen Tanzverpflichtungen.Der Tanz ist unter diesem Namen bekannt, wegen den  drei Schritten in die Tanzrichtung .Er wird hauptsächlich in Epirus getanzt, aber auch in anderen Regionen Griechenlands wie Thessalien, Westmazedonien, Mittelgriechenland. Er wird von Frauen und Männern getanzt und langsame Schritte und kontinuierliches Federn sind charakteristisch
   

  

          

Syrtos sta dio (Pogonissios)

Dieser Syrtós wurde im offenen Kreis, je nach Region im zweifachen, dreifachen oder vierfachen, von Männern und Frauen getanzt, die das gleiche Tanzmuster ausführten. Zusammen mit dem Tsámiko und dem Syrtó ' sta tria, war er der vorherrschende Tanz auf allen Tanzveranstaltungen, da die meisten ipirotischen Tänze damit endeten.
Seinen Namen bekam er durch die Region Pogóni. Sein Tanzmuster besteht aus sechs Bewegungen, die während der ganzen Dauer des Tanzes wiederholt wurden, ruhig von Frauen, etwas lebhafter von Männern. Natürlich wurde die Bewegungsart nicht absolut durch das Geschlecht bestimmt, sondern auch durch die Veranstaltung und die Beziehung, die sich zwischen Tänzern und Musikern entwickelte.
Nach diesem Tanzmuster wurden in Ipiros auch andere Tänze getanzt, wie „Genorefa", „Klamata" (eine Hochzeitsmelodie aus Prévesa), der Chimariótikos, die nur von Instrumentalmusik begleitet wurden.
Heute wird der Syrtós sta dio früher getanzt, jedoch in schnellerem Tempo und mit freieren Bewegungen, mit Drehungen und tiefem Sitz, sowohl von den Männern, als auch von den Frauen.

 

   
   

                           

Tsamikos

 Der Tsámikos wird auch „Kléftikos" genannt, weil er anscheinend von den bewaffneten Partisanen, genannt „Kléftes", getanzt wurde. Einer Ansicht nach hat er den Namen „Tsámikos" aus der Region Tsamurjá im Bezirk Thesprotien. Es ist der Tanz, mit dem die Männer immer ihre tänzerischen Talente, Kraft und Persönlichkeit darstellten, durch Sprünge, Hocken, Scheren, Knien und Handschlägen. Obwohl manche behaupten, dass er nur von Männern getanzt wurde, sehen wir ihn Anfang des 20sten Jh. auch von Frauen getanzt, doch mit ruhigeren Schritten und zurückhaltenden Bewegungen.

   
   
   
   

 

 

Menoussis

 Es war ein Kreistanz, der fast in allen Regionen von Ipiros getanzt wurde und der seinen Namen vom gleichnamigen Lied bekam. „Der Menússis, der Birbilis und der Mehmet Aga...".
Das Tanzmuster bestand aus 10 Bewegungen, die sich ständig wiederholten und von Region zu Region kleine Unterschiede aufwiesen. Heute wird er schneller getanzt, mit Hüpfern und Hebungen der Füße, sowohl von Männern, als auch von den Frauen.
   
  

 

                                                                                

 

Pos to trivoun to piperi

 ( wie reibt man den Pfeffer)
Es war ein mimischer Kreistanz, den in ganz Ipiros nur Männer tanzten, auf traditionellen Hochzeiten oder Familienfesten, gewöhnlich in den Morgenstunden wenn manche in Hochstimmung waren. In bestimmten Dörfern aber tanzte man ihn auch zum Karneval, auf dem Dorfplatz und nach dem öffentlichen Tanz der Dorffeste, wie z. B. im Dorf Prámanda, wenn sich die Frauen und viele der Männer zurückgezogen hatten. Der Tanz begann mit dem Syrtó sta tria, der nur zur Einführung, beim ersten Satz des Liedes und beim zusätzlichen Instrumentalteil getanzt wurde. Im gleichen Rhythmus führten sie dann mimische Bewegungen aus, wobei sie den Worten des Liedes folgten (mit dem Knie reiben sie es) und die vermutlichen Bewegungen nachahmten, wenn die Mönche den Pfeffer reiben wollten. Dasselbe geschah nacheinander auch mit den anderen Körperteilen, die das Lied nannte (Nase, Rücken usw.). Wenn jemand von den Tänzern sich nicht den Befehlen des Liedes fügte, wurde er von einem dazu gezwungen, der umherging und mit dem Gürtel oder Hirtenstock drohte. Beim zweiten Teil der mit den Worten begann „Steht auf, Burschen", tanzten sie 2x Kalamtiano (Syrráko) oder übersprangen schnell 2 Endtänzer (Prámanda). Die 2 Teile wechselten sich ständig ab.
   
  

 

                                                                                                

Xenitemeno mou Pouli

 Es war ein Kreistanz, der von Männern und Frauen in ganz Ipiros getanzt wurde, mit unterschiedlichen Bewegungen von Region zu Region. Einer der beliebtesten Tänze bei fast alle Veranstaltungen, denn die Worte des Liedes beziehen sich auf das Leben in der Fremde, was schon seit jeher das Leben der Ipiroten betraf. „Mein Vogel, du lebst in der Fremde traurig - sie erfreut sich an dir und ich leide deinetwegen." Sein Tanzmuster bestand aus 7 Bewegungsteilen, die wiederholt wurden, in manchen Dörfern waren es die Bewegungen des Syrtós sta dio, z. B. im Dorf Mospina, wo er heute genauso wie früher getanzt wird, aber nur von den Älteren.
   
  

 

                                                                                              

Chorós tis nifis

 Lipothimiárikos oder Chorós tis nifis (Ohnmachtstanz oder Tanz der Braut)
Er war auch ein mimischer, spöttischer Kreistanz. Er wurde von Männern in ganz Ipiros getanzt, hauptsächlich auf Hochzeiten, in den Morgenstunden, wenn manche in Stimmung kamen, aber auch in den Kaffeehäusern des Dorfes nach dem öffentlichen Dorftanz oder auf Familienfesten. Der Tanz bestand aus 2 Teilen, die sich mehrmals abwechselten. Der erste Teil wurde von allen wie ein Syrtó sta dio getanzt - der zweite, ohne konkreten Rhythmus, im freien Melodienschema, wurde nur vom Ersten getanzt. Er, manchmal als Braut verkleidet, tat, als ob er ohnmächtig wurde, der Zweite hielt ihn fest und die übrigen versuchten ihn wieder zu beleben. Es war also eine Art Satire, denn das passierte öfter mal der Braut, durch das lange Stehen, die Schlaflosigkeit und die Ermüdung, da sie mit allen Gästen tanzen musste, sowohl am Samstag Abend in ihrem, wie auch am Sonntag Abend im Haus des Bräutigams. Heute tanzen nur wenige noch diesen Tanz nach nächtlichen Dorffesten, in den Lokalen und Häusern.
   
  

 

                                                                                              

Kalaidzis

 Kalaidzis oder Ghanodzis
In der traditionellen ipirotischen Gesellschaft waren die meisten Kochuntensilien aus Kupfer (es gab auch einige aus Holz). Also mussten sie in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Dafür gab es den Kalaidzi oder Guanoti, der sie zuerst mit Sand und Wasser rieb und dann verzinkte. Diese, seine Fähigkeiten ahmten sie bei diesem Tanz nach, der nur von Männern auf Hochzeiten in den Morgenstunden getanzt wurde, wenn die Stimmung ihren Höhepunkt erreichte und der Vortänzer über das entsprechende Talent verfügte. Der Tanz bestand aus 2 Teilen, die sich ständig abwechselten. Der erste Teil wurde von allen Männern getanzt, in der Art des ersten Teils von „Fesodervénagas", aber auch mit komischen Bewegungen des Körpers nach links und nach rechts. Im zweiten Teil, im freien Melodienschema ohne konkreten Rhythmus, den Worten des Liedes folgend: „Kalaidzi, komm runter", legte der Erste das Rundblech, was er in einem Beutel trug, auf die Erde, kam in die Hocke - oft barfuss ins Blech - und imitierte die Bewegungen des Handwerkers, während die anderen angefasst warteten. Beim nächsten Kommando: „Kalaidzi, komm hoch", kam er wieder hoch und führte den ersten Teil des Tanzes weiter. Heute kann man diesen Tanz äußerst selten sehen.
   
  

 

                                                                                               

Tanz